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Ständig auf Achse !
Hier habe ich, wechselnd in etwa 8 Etagen, knapp 30 Jahre mein Büro gehabt.
Vom Schreibtisch aus konnten wir die Startbahn vom Airport Fuhlsbüttel sehen. Meine Tätigkeit läßt sich in etwa mit der eines TÜV - Ingenieurs vergleichen.
Nur eben nicht für Automobile sondern für Industieanlagen z.B. Zementwerke, Kraftwerke, petrochemische Werke. Schwerpunkte waren dabei Schweißtechnik und Gießereiwesen. Meistens mußte ich zu unseren Lieferanten und das weltweit. Firmengründer "CLAUDIUS PETERS" ; seit vielen Jahren  Babcock International.

 

Head-Quarter CLAUDIUS PETERS / Babcock International
Hamburg - City Nord

Büro

Manchmal nur sind mir Gedanken an meine Schiffe gekommen. Durch die interessanten Dienstreisen
ist die Sehnsucht nach Schiff und Meer doch weitgehend in den Hintergrund geraten. Ein ständiger Arbeitsplatz am Schreibtisch oder Zeichenbrett wäre für mich ungeeignet gewesen.

 

 

 

 

 

abflug

ankunft

 

 

 

 

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Abflug

Müde / Reiseende

Report

 

Von Zeit zu Zeit waren aber auch Jobs dabei, die große Anstrengungen erforderten und teilweise auch sehr gefährlich waren.

Hier mit 2 schwedischen Ingenieuren bei der Inspektion eines 90 Meter hohen Aschesilos. Das Aschesilo war noch halb voll, wobei man sich die Asche so flüssig wie Öl vorstellen muß. Ein verkehrter Schritt und man wäre 40 Meter in der Asche verschwunden.                    

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inspektion

us-test

Zwei schwedische Ingenieure und ich (mit Helm)

Ulltraschall-Prüfung an Schweißnähten

 

Großbaustelle in Südargentinien / etwa querab der Falklandinseln - oder " meine längste Dienstreise "

Die längste Reise ging für mich von Nordfinnland, von der großen finnischen Schiffswerft Rauma Repola ( unweit vom nördl. Polarkreis ) mit Zwischenlandung in Hamburg zunächst nach Genf. In Genf traf ich mich mit einem dänischen Ingenieur und flog mit ihm über Dakar, Rio, Sao Paulo nach Buenos Aires. Hier wurde erstmal übernachtet. Bei der Gelegenheit hab ich versucht, den Liegeplatz meines Schiffes wiederzufinden, an dem wir 1954  ( vor etwa einem halben Jahrhundert ) unsere Holzladung aus Finnland gelöscht hatten. Der Liegeplatz lag in der Bocca ( St. Pauli ) - hier war der Fußballspieler Maradonna zu Haus. Das Taxameter zeigte schon Peseten in Millionenhöhe an - mir wurde ganz schwindelig. Die Servesa - Pinte mit den heißblütigen Kellnerinnen war nicht mehr zu finden - jedenfalls nicht eindeutig zu identifizieren. Die jetzigen Kellnerinnen waren aber auch sehr hübsch und gesprächig. Am nächsten Morgen flogen wir noch einige tausend Meilen weiter südlich nach Newkamp. Hier sollte ich von unseren Kunden reklamierte Schweißnähte begutachten. Auf einem Platz in der Größenordnung eines kleinen Flugplatzes, lag alles voll mit unseren Stahlkonstruktionen. Die Lagerplätze waren streng geordnet und die Zugangswege mit Straßennamen versehen - " Reeperbahn " konnte man hier auch finden. Viele Teile davon hatte ich vorher in Europa inspiziert und für gut befunden. Kein leichtes Problem, aber bei den guten argentinischen Steaks und dem dazugehörigen Rotwein haben wir alle Schweißnähte zur Güteklasse " A" geredet.
Und als ich mich verabschiedete, zeigte man mir noch schnell die neue Straße mit Namen

 " Hans Kolb - Straße ".

 

La Plata

baubüro

Anflug - La Plata

Mein Baubüro

 

suche

gauchos

Wo sind denn nur unsere Bauteile ??

Fleißige Gauchos - später mussten sie in den Falklandkrieg

 
Veranstalter bzw. Finanzier dieser Dienstreisen war  Babcock International : Babcock International

 

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